Das Seebad Zempin auf Usedom in Vorpommern

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Seebad Zempin
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Ahlbeck

Zempin wurde 1571 erstmalig urkundlich erwähnt und ist seit 1895 ein Seebad. Eine größere Anzahl von Badegästen erholte sich jedoch erst ab dem Jahre 1911 in dem kleinen beschaulichen Dorf, nachdem Zempin wie die meisten anderen Orte auf der Insel Usedom an den Schienenverkehr angeschlossen worden war. Nur Ahlbeck und Heringsdorf hatten schon bedeutend früher, und zwar seit 1894, einen Eisenbahnanschluss.

Die Einwohnerzahl Zempins beträgt rund 1000. Somit gehört es zu den kleinsten Seebädern auf der Insel Usedom. Selbst wenn die Gemeinde im  größeren Stil expandieren wollte, sie könnte es eigentlich gar nicht. Zempin liegt nämlich an der schmalsten Landenge der Insel Usedom und ist gewissermaßen zwischen Achterwasser und offener Ostsee eingequetscht. Dem Urlauber mag es recht sein: Bequem kann er zwischen beiden Gewässern hin und her laufen.
 

Das Seebad erweckt noch heute den Eindruck eines idyllischen Bauern- und Fischerdorfes. Über 40 schöne schilfgedeckte Häuser prägen das Ortsbild nachdrücklich. Eine weitere Attraktion in Zempin sind die alten, aus dem 19. Jahrhundert stammenden Salzhütten, die direkt hinter den Ostsee-Dünen liegen. Der Strand ist lang und feinsandig.

Reetgedecktes Haus in Zempin auf Usedom

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Video über das Seebad (98 Sekunden; 4,1 MB):   WindowsMediaPlayer-Version      RealPlayer-Version

© Andreas Reuter